Ludwig Müller - Kurzportrait
"Wer zwei linke Hände hat, sollte die Rechte studieren!", meinten seine Eltern. Aber Anwalt wollte er nicht werden, dann schon eher Kaffeehausdichter. Inspiriert vom Flair des gesellschaftlich akzeptierten Müßiggangs, holte sich Müller den Wiener Kaffeehaustisch auf die Bühne und begeisterte fortan sein Publikum mit höchst skurrilen Gedichten und Geschichten, Miniaturromanen, Dramoletten und Schüttelreimen. Und wurde vom Gastronomiepoet zum fahrenden Unterhalter.
Bereits 1995 erspielte er sich mit seinen sprachverliebten Nummern den Publikumspreis beim Grazer Kleinkunstwettbewerb, in Deutschland gelang der Durchbruch als Kabarettist mit dem Gewinn des „Passauer Scharfrichterbeils“ im Jahr 2000 und mehreren TV-Auftritten, u.a. in Otti Fischer's Schlachthof. Für sein Programm „Total brachial“ wurde er 2008 mit dem renommierten Salzburger Stier ausgezeichnet.
In seinem aktuellen Programm "Der Paragrafenreiter" ist Ludwig Müller erstmals Jurist und Entertainer in einer Person. Ein Spagat vom Kabarett zu einer bekannt trockenen Materie, den bislang niemand für möglich hielt. Der Erfolg gibt ihm in allen Instanzen Recht.
Ludwig Müller ist mit der Münchner Cellistin und Philharmonikerin Sissy Schmidhuber verheiratet und pendelt zwischen München, Wien und anderen Orten, an denen es noch echtes Kabarettpublikum gibt.

