VITA

Sigi Zimmerschied

1953
geb. in Passau als Sohn eines verbeamteten Langstreckenläufers und einer späten Weltenbummlerin
Kath. Kindergarten, Ministrantenkarriere, Lektor, Pfarrjugendführer.


1963
"Der aufsässige Schüler muß jedoch auch in Zukunft ständig überwacht werden"
Zeugnisbemerkung


1971
Letzte heilige Beichte
Verweisrekord am Gymnasium Leopoldinum in Passau
Erste Einsichten in die Fragewürdigkeit geliebter Institutionen
1972
Erster und letzter Disco-Besuch
1973
Erster öffentlicher Auftritt im Exerzitien-Haus Maria-Hilf
1974
"Der Auferstehungsbegriff bei Marxens''
Thema der ersten Hauptarbeit für Religionspädagogik im Fernstudium
1975
Zusammen mit Bruno Jonas Gründung der Passauer Kabarettgruppe "Die Verhohnepeopler"
Aufführung der "Himmelskonferenz" im Passauer Peschlkeller.
Halbjähriges Ermittlungsverfahren wegen Gotteslästerung - Freispruch
Körpergewicht: 82
1976
1.Soloprogramm: "Zwischenmenschen"
Tod des Vaters
Grundlegende Einsicht in die Relativität von Lebensentwürfen
1977
Mitglied beim Münchner "Rationaltheater"
Erster Einblick in die Fragwürdigkeit von institutionalisiertem Kabarett
1978
2.Soloprogramm: "Haltungsschäden"
1979
Herausgabe der satirischen Zeitung "Hirtenbrief"
3. Soloprogramm: "A ganz a miesa, dafeida, dreggiga Dreg san Sie"
Halbjähriges Ermittlungsverfahren wegen Verunglimpfung des Staates – Freispruch


1980
Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarett
Körpergewicht: 86 kg
1982
4.Soloprogramm: "Passauereien"
1983
Gründung des Passauer Volkstheaters als bewusst politisches Volkstheater.
Erste Produktion: "Neubayerischer Bilderbogen"
1984
Ernst Hoferichterpreis
Darstellerpreis Filmfest Locarno für "Grenzenlos"
1985
2. Volkstheaterproduktion: "Für Frieden und Freiheit"
Berliner Wecker (Kabarettpreis)
1. Sommerdiät
Körpergewicht 78kg
1986
5.Soloprogramm: "Betondeppn"
Ludwig Thoma Medaille
Erster Einblick in die Fragwürdigkeit von institutionalisierter Preisvergabe
1987
Eheschließung
Körpergewicht 88kg


1990
6.Soloprogramm: "Ausschwitzn"
Gründung der Hirtenbrief Produktion
Körpergewicht: 92kg
1991
Tod der Mutter
1992
Produktionsbeginn "Schartl",
freifinanzierter Spielfilm als Autor, Komponist, Darsteller, Regisseur und Produzent
Kalendarium 1991 (Öffentliches Tagebuch)
1993
Kalendarium 1992
1995
Präsentation "Schartl" in den Kinos und als Wanderkinoprojekt
Erweiterter Einblick in die Beschränktheit institutionalisierter Filmpolitik
Körpergewicht: 110kg
1996
7.Soloprogramm "Danemlem"
1998
Fernsehproduktion "Danemlem" mit SDR
Regie und Darsteller
Körpergewicht: 125 kg
1999
8.Soloprogramm: "Ihobs"
2.Sommerdiät
Körpergewicht: 92kg
Seit zwanzig Jahren erstmals wieder normale Leberwerte


2000
Gewicht gehalten

Filme (als Schauspieler)

"PEPPERMINT FRIEDEN"    Marianne Rosenbaum (1982)
"GRENZENLOS"                    Josef Rödl (1983)
"DER WILDE CLOWN"         Josef Rödl (1986)

"HIMMELSHEIM"                  Manfred Stelzer (1989)